Will Agrarministerin Aigner Privilegien für Agrarfabriken beibehalten?

Wie die Berliner Umschau auf ihrer Internetseite berichtet, soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins SPIEGEL die Bundeslandwirtschafts-ministerin Aigner (CSU) – die bezeichnender Weise auch für den Verbraucherschutz zuständig ist – eine Initiative Ihres Partei- und Kabinettkollegens Bundesbauminister Ramsauer (CSU) die Privilegierung für Agrarfabriken abzuschaffen, innerhalb eines Tages abgelehnt haben.

Wenn dies den Tatsachen entspricht (und wer will den Journalisten des SPIEGEL schon schlechte Handwerksarbeit nachsagen?), gehört Frau Aigner in eine Reihe mit Frau Grotelüschen und anderen Politikern die eine zu große Nähe zur Agrarlobby hat.

Im  ZDF-Beitrag “ Gefährliche Keime – Machen Bakterien aus der Tiermast die Menschen krank?” konnte man sich ja ein Bild davon machen, wie ernst es Frau Aigner mit ihrer Vorsorge zum Schutz vor den resistenten gefährlichen ESBL-Keimen ist.

Wer seine Wähler nicht vor den – mittlerweile unbestrittenen – Gefahren der Massentierhaltung schützen will, gehört bei der nächsten sich bietenden Wahl abgewählt. Die Bundeskanzlerin, Frau Merkel, kann man nur auffordern, Frau Aigner wegen zu großer Nähe zur Agrarindustrie und deren Lobbyisten aus dem Amt zu entlassen.

Hier geht es zum Bericht der Berliner Umschau (Link bitte anklicken):

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