Pressemitteilung CDU Landtagsfraktion 25.10.2010

Opposition betreibt Panikmache unter Deckmäntelchen
des Verbraucherschutzes

Hannover. Die Ankündigungen der niedersächsischen Landtagsfraktionen von SPD und Grünen, angesichts gestiegenen Antibiotika-Einsatzes in der Geflügelmast jeweils eine Kleine Anfrage an die Landesregierung zu richten, bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinrich Langspecht, als „Panikmache unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes“.

Nach Angabe des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums sei die Zahl der Antibiotika-Verabreichungen in der Geflügelmast während der letzten zehn Jahre gestiegen: von durchschnittlich 1,7 Behandlungen auf 2,3 pro Mastdurchgang. „Dass der agrarpolitische Sprecher der Grünen diese Steigerung als einen ‚unkontrolliert zunehmenden Einsatz‘ von Antibiotika und als ‚gefährlichen Chemiecocktail‘ skandalisiert, ist sachlich falsch und trägt zur Verunsicherung der Verbraucher bei“, so Langspecht weiter. „Natürlich müssen wir eine derartige Entwicklung in der Geflügelmast sehr sorgfältig im Sinne der Verbraucher prüfen – wir können uns aber nicht einfach hinstellen und Alarm schlagen.“

Nach wie vor seien bei den gesetzlich verordneten Stichproben keine Rückstände von Antibiotika im Geflügelfleisch festgestellt worden. Außerdem sei die Hähnchenmast „kein rechtsfreier Raum“, betonte Langspecht. „Nur Veterinäre können die Gabe von Antibiotikum verordnen – andernfalls drohen hohe Strafen.“

Quelle: Internetseite CDU Landtagsfraktion 25.10.2010

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