Billiges Putenfleisch von Discountern zu fast 90 Prozent mit gefährlichen Keimen belastet

Nach einer vom BUND vorgestellten Untersuchung zeigen sich erschreckende Ergebnisse bei Putenfleisch. 9 von 10 Proben von untersuchtem Putenfleisch weisen multiresistente Keime auf!

Durch den ungehemmten Einsatz  von Antibiotika speziell in der Massen-tierhaltung können diese für Menschen (vor allem Alte und Babys, aber auch Vorerkrankte) sehr  fährlichen Keime sogar lebensgefährlich werden (seriöse Schätzungen sprechen von bis zu 40.000 Toten pro Jahr durch MRSA-Keime allein in Deutschland bei einer sehr hohen Dunkelziffer – zu relativieren ist dabei, dass bei dieser Zahl  u.a. auch der so genannte Krankenhauskeim beinhaltet ist).

Allein um die Menschen zu schützen ist ein unbedingter Stopp von weiteren Massentierhaltungsanlagen notwendig und eine sofortige massive Reduzierung von Antibiotikagabe bei den noch vorhandenen Agarfabriken zwingend erforderlich. Der derzeitige Verbrauch von etwa 1.500 Tonnen (!!!) Antibiotika in der Tiermast (Antibiotika sind auch wachs-tumsfördernd, sorgen also schneller für Gewichtszunahme der Tiere. Dies ist zwar verboten, wird aber sicherlich von einigen Mästern als Zusatznutzen in Kauf genommen).

Dass die Großen des Lebensmitteleinzelhandel aus den Skandalen der Vor- jahre immer noch keine Lehren gezogen haben, zeigt, dass Ihnen die Gesund- heit ihrer Kunden egal zu sein scheint. Hauptssache die Kasse stimmt. Nach dem gleichen Prinzip scheinen die Hersteller des Fleischs zu agieren.

Den Vebrauchern kann man nur auffordern endlich sein Kaufverhalten zu ändern und nur noch dort zu kaufen – wenn es denn überhaupt noch Fleisch sein soll -, wo man seine Gesundheit auch bereit ist zu schützen.

Von allen überprüften Proben von Dirketvermarktern fanden sich im Übrigen keine Keime!

Nachfolgend die Anlaysen und die Pressemitteilung des BUND sowie erste Berichte der Medien:

 

 

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