Pressemitteilung AbL: Kartelle von Kartoffelkonzernen schaden auch den Kartoffelbauern

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AbL: Kartelle von Kartoffelkonzernen schaden auch den Kartoffelbauern

 

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt die Ermittlungen des Bundeskartellamts in Sachen „Kartoffel-Kartell“. Nicht nur die Verbraucher sondern auch viele Kartoffelbauern wären ggf. durch Absprachen großer Kartoffelhandels-Unternehmen massiv geschädigt und betrogen worden. Der niedersächsische AbL-Vorsitzende Ottmar Ilchmann verwies darauf, dass zahlreiche Landwirte seit langem ein undurchsichtiges und marktbeherrschendes Gebahren großer Kartoffelzucht- und Kartoffelhandels-Unternehmen kritisierten. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Proteste von Biokartoffelbauern gegen ruinöse Angebote im Handel und den erfolgreichen Kampf von Verbrauchern und Bauern gegen den Europlant-Konzern um den Erhalt der Sorte „Linda“. Die AbL forderte deutlich mehr Markttransparenz, eine stärkere Bündelung der Interessen der Kartoffelbauern gegen Zucht- und Großhandelskonzerne und ein Ende der vom Bauernverband propagierten Partnerschafts-Strategie von Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe im Rahmen von gemeinsamen „Wertschöpfungs-Ketten“. Die dringende Notwendigkeit einer eigenen Interessenvertretung der Landwirte gegenüber den Abnehmern ihrer Erzeugnisse werde durch die Nachrichten von einem „Kartoffel-Kartell“ erneut bestätigt. 

1.340 Zeichen   –   11.05.2013

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen:

Und hier erste Medienberichte (wird aktualisiert):

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