Leiharbeiter mit falschen Versprechen gelockt – Dumpinglöhne in Schlachthöfen im Südoldenburger Land

Als wenn es zum geplanten Geflügelschlachthof der Fa. WIESENHOF in Wietzen passen würde (denn auch dort werden mutmaßlich ausländische Arbeitnehmer zu mutmaßlichen Niedriglöhnen zur Arbeit im Schlachthof mit ausländischen Kleintransportern gefahren), kommt heute die Recherche des NDR an das Licht der Öffentlichkeit: Leiharbeiter werden ausbeuterischen Löhnen in Schlachtzerlegungsbetrieben im Südoldenburger Land (dort wo die meisten Mastställe der Agrarfabriken stehen) beschäftigt.

Und die Gemeinden müssen noch aus Steuermitteln fast 50 % dieser Niedriglöhne an die quasi Sklavenarbeiter (die gerade mal 5,– € die Stunde erhalten, Überstunden unbezahlt ableisten müssen keine Krankenversicherung haben und denen auch noch die amtlichen Papiere abgenommen werden) bezahlen, damit sie überhaupt überleben können.

Das ist Manchester-Kapitalismus in Reinkultur und gehört sofort gestoppt. Die Verantwortliche und Ihre Hintermänner gehören mit aller Härte bestraft.

Wieder ein weiterer Beweis, dass das System der Agrarindustrie und ihrer Lobbyisten (auch Einflüsterer genannt) augenscheinlich nur mit Subvention und an der Grenze der Legalität (und manchmal auch außerhalb) funktioniert.

Nachfolgend der Bericht des NDR:

 

 

 

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