Pressemitteilung der AbL (Arbeitsgemeinschft bäuerliche Landwirtschaft) vom 12.10.2011: AbL verurteilt Brandstiftungs-Versuch an Hähnchenmast-Baustelle

AbL verurteilt Brandstiftungs-Versuch an Hähnchenmast-Baustelle

 

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) distanziert sich in aller Deutlichkeit von einer versuchten Brandstiftung an einem Bau für eine 40.000er-Hähnchenmastanlage in Mehrum (bei Peine). Zwar werde die Echtheit eines Bekennerschreiben einer angeblichen „Animal Liberation Front“ noch von der Polizei geprüft, so AbL-Sprecher Eckehard Niemann, dennoch betone man in aller Klarheit, dass die Bewegung der vielen Bürgerinitiativen alle ihre unübersehbaren Erfolge gegen den Bau und für ein Verbot der Agrarfabriken ausschließlich durch Argumente, legale Aktionen, und notfalls auch Klagen erreicht habe. Brandstiftungen würden bei Landwirten verständliche Angst und Wut schüren, bösen Versuchen einer Kriminalisierung der ganzen Bewegung „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ Vorschub leisten und damit ablenken von der weiteren Durchsetzung einer artgerechten Tierhaltung in mittelständischen bäuerlichen Strukturen. Nichtsdestotrotz würden viele Mitglieder von Bürgerinitiativen darüber nachdenken, weshalb denn einige Menschen dazu kämen, zu derartigen Aktionen zu greifen – diese Nachdenklichkeit sei auch manchen Vertretern der Agrarindustrie-Lobby anzuraten. Die AbL rief dazu auf, möglichen kriminellen Verirrungen und Taten nicht nur durch deutliche Distanzierungen den Boden zu entziehen, sondern vor allem auch durch ein schnelles Ende jeglicher agrarindustrieller Qualhaltung.

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