***Update*** Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Rukwied: „Keine Massentierhaltung in Deutschland“

Klar, es ist Faschingszeit und Grüne Woche – mit den vielen Abendveran-staltungen und Alkohol – , aber ob dies die Aussage von DBV-Präsident Rukwied erklärt, dass es in Deutschland keine Massentierhaltung gibt? Dies mag jed/r für sich entscheiden.

Interessant auch seine Äußerungen in einem Interview des Bayrischen Rundfunks. 

Interessant, wie er den detaillierten und klar formulierten Fragen (so eine Form des Journalismus wünschte man sich viel häufiger) ausweicht und nicht beantwortet.

Die z.T. weinerlich anmutende Art und die Selbstgerechtigkeit sind bemerkenswert.

Fakt ist, es gibt Massentierhaltung und der DBV sollte dies endlich zur Kenntnis nehmen, genauso wie die Tatsache, dass diese Massentierhaltung von der breiten Mehrheit unserer Gesellschaft abgelehnt wird.

Wenn Herr Rukwied Sachlichkeit einfordert (was grundsätzlich zu begrüßen ist) sollte er aber nicht mit unsachlichen Aussagen arbeiten. Der Satz „In bäuerlichen Betrieben liegen die wirtschaftliche Verantwortung und Entscheidungsfreiheit beim Unternehmer.“ vom DBV-Boss ist ja irgendwie eine Art Freud`sche Fehlleistung. Meint Herr Rukwied etwa mit Unternehmer die Bosse von Wiesenhof, Rothkötter, Vion und Co. ?

Am Ende des Interviews verabschiedet sich Rukwied zur Grünen Woche und dem Besuch des Erlebnisbauernhof. Da könne man besichtigen wie Landwirtschaft funktioniert. Und wer organisiert den Erlebnisbauernhof? Die FNL und wer sind die Mitglieder des FNL? (Bayer, BASF, Monsanto…usw.) Ist bei diesem Giftcocktail überhaupt ein Bauer dabei?

Ja doch – der Vorstandsvorsitzende der FNL Joachim Rukwied: Bitte anklicken! Zuvor war es Gerd Sonnleitner, sein Vorgänger.

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.