Offener Brief der CI/BIM an Regionspräsidenten Hauke Jagau

    CI  {CalenbergerInitiativen}   

Netzwerk gegen Massentierhaltung

Aerzen, Bad Münder, Barsinghausen, Diekholzen, Eschershausen, Garbsen, Gehrden,

Hannover, Neustadt, Nordstemmen, Pattensen, Seelze, Springe, Wennigsen, Wunstorf

BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V.

Die Bürgerinitiative für Barrigsen, Groß Munzel, Holtensen, Kolenfeld, Landringhausen und Ostermunzel

 

Offener Brief als E-Mail

 

Region Hannover

Herrn Regionspräsidenten Hauke Jagau

Hannover

 

 

Veranstaltung der Region Hannover „Dürfen Bauern alles?“

 

 

Sehr geehrter Herr Regionspräsident Jagau,

 

zunächst einmal möchte ich mich bei und Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Einladung zu der o.a. Veranstaltung – die mir perönlich per Post zugegangen ist – herzlich bedanken. Ich habe meine Teilnahme umgehend telefonisch bestätigt.

Es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass sich die Region Hannover der Thematik Massentierhaltung in Form einer öffentlichen Veranstaltung annimmt.

Einige mögen sagen, „es wird aber auch höchste Zeit“, aber auf diese sicherlich nicht unberechtigte Kritik will ich mit diesem Brief an Sie nicht weiter eingehen (obwohl ich bereits in meiner – als Anlage nochmals beigfügten – E-Mail vom 22.10.2010 – also vor bereits 16 Monaten – und auch danach in weiteren Schreiben Sie und Ihr Haus auf diverse Probleme im Zusammenhang mit der Massentierhaltung aufmerksam gemacht habe).

Ich möchte im Namen der CI – {CalenbergerInitiativen} Netzwerk gegen Massentierhaltung, in dem sich alle Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung aus dem Raum Hannover (und darüber hinaus) sowie weitere Verbände zusammengeschlossen haben, meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, dass kein Vertreter dieser (mittlerweile auch zahlenmäßig großen) Bürgerbewegung zur Teilnahme auf dem Podium eingeladen worden ist, hingegen der Landvolkkreisverband Hannover e.V.  schon.

Wie anders kann man dies werten, als die Missachtung und Herabsetzung einer sehr großen Anzahl Bürgerinnen und Bürger, die sich mit viel ehrenamtlichen Engagement für die Fürsorge um die Gesundheit der hier lebenden Menschen, den Schutz der unter Qualzucht gemästeten Tiere und last but not least für den Schutz unserer Umwelt?

Ohne diese vielen besorgten Menschen (die erst aktiv wurden,  weil öffentliche Verwaltungen – und auch Teile der Politik – sich der Tragweite und Problematik der Massentierhaltung vor 1-2 Jahren nicht oder nur teilweise bewusst waren und weil sie kein Gehör und kein Verständnis gefunden haben) wäre das Thema der vielfachen Gefahren der Massentierhaltung, wie antibiotikareistente Keime, Antibiotika im Fleisch von Tieren aus der Massentierhaltung, aber auch die zum Teil gravierenden Fehler bei Antragsverfahren für Mastställe so nicht publik geworden.

Warum werden nun diese gut organisierten und fachlich gut informierten Menschen ausgegrenzt?

Über eine Antwort noch vor dem 22.02.2012 von Ihnen wäre ich Ihnen verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hettwer

P.S.: Natürlich werden wir uns am 22.02.2012 der Diskussion nicht verschließen und aktiv an der Veranstaltung teilnehmen und gehen davon aus, dass wir bei unseren Diskussionsbeiträgen von der Diskussionsleitung zeitlich entsprechend berücksichtigt werden.

Von/from:

CI – {CalenbergerInitiativen}

Netzwerk gegen Massentierhaltung

                           +

BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V.

(VR 201362 ▪ Amtsgericht Hannover)

Westerhagen 34

D-30890 Barsinghausen

Mobil (e): +49 171 5255645

Internet: www.buerger-massen.de

Email: michael.hettwer@t-online.de

–> Bankverbindung BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V.:

     Hannoversche Volksbank (BLZ 251 900 01) ▪ Konto-Nummer: 633922000

 


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