Landwirte üben Kritik an der Massentierhaltung

Wie die in Neubrandburg erscheinende Tageszeitung „Nordkurier“ in einem Beitrag vom 20.04.2013 berichtet, üben Landwirte aus der Müritzregion an der Massentierhaltung.

Dass sich der örtliche Präsident des Bauernverbandes Müritz, Thomas Diener, damit gegen den von der Verbandsspitze propagierten Standpunkt stellt, ist ein höchst bemerkenswerter Vorgang.  

Zeigt dies doch, dass die Bosse des DBV (Deutscher Bauernverband) und seiner Landesverbände mittlerweile eben doch nicht mehr für alle ihre Mitglieder sprechen. Insbesondere die vielen negativen Aspekte der immer weiter ausufernden Massentierhaltung – gerade auch in den fünf Neuen Bundesländern – wird von der Gesellschaft (zu der selbstverständlich auch die Landwirte gehören) nicht länger akzeptiert.

Dass dies jetzt ein Funktionär Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. auch erkennt und sich auch öffentlich gegen Massentierhaltung ausspricht, scheint u.U. einen Paradigmenwechsel anzudeuten. Zumindest kann es ein Zeichen für einen möglichen Dialog zwischen den vielen Menschen die sich gegen Agrarfabriken engagieren und den Landwirten sein.

Und dies wäre gut und wichtig!

 

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