ZDF 30.09.2014: Projekt Hühnerhof Teil 1 / 2.000 Küken für Dirk Steffens

Hier geht es zum Artikel und Video des ZDF-Beitrages vom 30.09.2014 „Projekt Hühnerhof / 2.000 Küken für Dirk Steffens“.

Erschreckend und abstoßend die Aufnahmen der Hühnerfabrik des Arnd Walter von Hugo aus Groß Munzel (Stadt Barsinghausen / Region Hannover). Die vom Agrarindustriellen gemachten Aussagen sprechen sicherlich für sich. Dessen Glaubwürdigkeit ist sicherlich stark anzuzweifeln, weil er bereits im Erörterungstermin öffentlich bekundete, dass er mit keinem der großen Schlachtkonzerne (wie WIESENHOF oder Rothkötter) in Geschäftsbeziehung stehe. Dass er sofort nach Fertigstellung seiner Ställe an Rothkötter (bzw. Celler Frischgeflügel) liefert, spricht ja Bände… .

Mehr dazu hier:

Und dass der Veterinär extra aus Visbek gut 120 Kilometer nach Groß Munzel fährt ist auch entlarvend, denn es lässt die starke Vermutung zu, dass der Schlachtkonzern dem indsutriellen Mäster nicht nur ds Futter (aus eigener Produktion) vorschreibt, die Ein- und Ausstallung vornimmt und auch noch den Tierarzt vorgibt.

Interessant auch, dass der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft nur einen industriellen Mäster dem ZDF-Journalisten genannt hat, der sich äußerte (bzw. äußern durfte – man traut anscheinend seinen anderen Mit- gliedern nicht oder sind diese noch nicht auf Verbandslinie gebracht bzw. können sie diese nicht artikulieren?).

Der gut rechechierte Bericht wird sicherlich noch mehr Verbraucher weg von den in Massentierhaltung produzierten Fleischwaren bringen. Und dies ist gut so!

Fortsetzung am 07.10.2014 um 20:15 Uhr im ZDF.

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Eine Antwort auf ZDF 30.09.2014: Projekt Hühnerhof Teil 1 / 2.000 Küken für Dirk Steffens

  1. Matthias Rackwitz sagt:

    das konnte ich mir nicht verkneifen auf der facebook-Seite von Dirk Steffens :aufwendig hergestellt, aber ein wesentlicher Schönheitsfehler, der direkt aus den PR-Abteilungen der Massentierhalter stammen könnte. Dirk Steffens   transportiert an vielen Stellen erkennbar seine Meinung, wenn er beispielsweise von seinem Hühnerfleischkonsumgewohnheiten erzählt, wenn er ein Qualzuchtier auf eine Stange setzen möchte und es partout nichts wird, wenn er Uelzener Passanten 26 Tiere auf eine Quadratmeterfläche pressen läßt. Daran soll der Verbraucher Schuld sein, dass so etwas in einem kultivierten Land geschehen darf. Zur Erinnerung, es gibt in allen Ländern und beim Bund Beamte, die dafür bezahlt werden, dass sie die Einhaltung von Gesetzen sicherstellen und es gibt inzwischen ausreichende Möglichkeiten solche Haltungsformen unterbinden zu können. Tierschutzgesetz , Tierschutznutztierhaltungsverordnung und über al dem das Grundgesetz. Der Verbraucher ist nicht für die Kontrolle der Einhaltung von Gesetzen zuständig – das ist ein Irrtum, der untätigen oder unfähigen Beamten und den Massentierhaltern nutzt. Wenn darauf gewartet wird, dass in einem Land, welches mit Brathähnchen -Grillstationen und riesigen Kühlhäusern für Geflügel überzogen ist und es einen Hähnchenhigway gibt, Verbraucher für 15,98 Euro/Kilo für ein ganzes Hühnertier ausgeben , wird wohl eher jeder einzelne von uns einen Sechser im Lotto haben. Also laßt Euch keinen Blödsinn erzählen : Tierschutzgesetz §2 + Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung § 3 und 4 (da gibt es nämlich Forderungen, die denen des Abschnitts 4 im Wege stehen) und über allem Grundgesetz Artikel 20 a – also erinnert die Beamten an ihre Pflichten  Viele GrüßeMatthias Rackwitz

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