Und schon wieder WIESENHOF: Razzia bei WIESENHOF wegen Betrugsverdachts

Die Verdienstmargen bei industriell produzierten Geflügel müssen sehr niedrig sein. Anscheinend müssen sich die Geflügelkonzerne ihren Verdienst über unlautere, ungesetzliche Machenschaften sichern.

Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg an der Konzernzentral von WIESENHOF in Visbek (Niedersachsen) und in Möckern bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) mehrere Durchsuchungen in Form von Razzien durch Ermittler angeordnet hat und dabei auch Beweismittel (!!!) gefunden hat.

In diesem Zusammenhang sei auch an die Ermittlungen gegen den Geflügelhersteller Doux bzw. dessen deutsche Tochterfirma erinnert, die ebenfalls wegen Subventionsbetrug in die Fänge der Justiz geraten ist (mehr dazu auf dem nachfolgenden Link:

Nach den vielen öffentlich bekant gewordenen Skandalen um den größten Geflügelkonzern in Deutschland drängt sich die Frage auf, ob dieses Unternehmen und seine Geschäftsführung noch die notwendige Zuverlässigkeit zum Betreiben des Unternehmens besitzt.

Die Verbraucher sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie noch Produkte eines Unternehmens kaufen, dass so eklatant und häufig gegen bestehende Gesetze, Bestimmungen und behördliche Anordnungen zu verstoßen scheint, wie es WIESENHOF anscheinend macht.

Eine Auswahl der  umfangreichen und zahlreichen Berichte der Medien zu diesem neuesten „Fall“ WIESENHOF auf den nachfolgenden Links:

Natürlich wäre an dieser Stelle auch auf die Stellungnahme der Firma WIESENHOF auf deren Internetseite verweisen worden: nur – es gibt zu diesen massiven Vorwürfen von seiten WIESENHOF keine Statement!

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