Umdenken in Berlin: Appell und Gesetzesänderung zu Antibiotika in der Tiermast

Der Fernsehsender n-tv meldet unter Berufung auf einen Zeitungsartikel im „Hamburger Abendblatt“ auf seiner Internetseite, dass die Bundes-agrarministerin Aigner durch Veränderung gesetzlicher Bestimmungen den Einsatz von Antibiotika in der Tiermast deutlich einschränken will.

Hierzu soll noch in dieser Woche dem Bundeskabinett ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vorgelegt werden.

Ohne den Druck von vielen Bürgerinitiativen, Tierschützern und Verbrauchern wäre dieses Umdenken innerhalb der schwarz-gelben Bundesregierung sicherlich nicht geschehen.

Nur wird ein Appell, wie von Frau Aigner auch vorgesehen, sehr wenig ausrichten. Gefordert sind strenge Kontrollen und noch strengere Strafen bei Verstößen. Denn schließlich geht es um das Leben vieler Tausender von Menschen und deren Gesundheit in Deutschland, die durch die Resistenz bestimmter Keime (insbesondere MRSA und ESBL) gegen Antibiotika zu Schaden kommen.

Die konservativ-liberale Bundesregierung muss endlich ihre Nähe zur Agrarindustrie und dem Deutschen Bauernverband sowie deren mächtiger Agrarlobby aufgeben und sich dem Wohl der breiten Mehrheit der Menschen in unserem Lande zuwenden. Denn dafür sind diese Poltiker gewählt, „Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden“.

Zum n-tv-Artikel und dem des „Hamburger Abendblatts“ gelangt man durch Anklicken der nachfolgenden Links:

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