Tagesschau 11.11.2013: Bundesinstitut für Risikobewertung legt Zahlen vor

Endlich erkennt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das direkt der Bundesregierung untersteht, an, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast (besonders in der agroindustriellen Tiermast) gefährlich für die Gesundheit der Menschen ist. Das Bundesgesundheitsministerium beziffert die Zahl der Todesfälle durch resistente Keime (z. Bsp. MRSA oder ESBL) auf 15.000 pro Jahr allein in Deutschland.

Die Tagesschau berichtet von einem Symposium des BfR, in der Zahlen zum Antibiotikaeinsatz vorgelegt und eine unbedingte Reduzierung auf das absolut Notwendige gefordert worden ist (was die Bürgerbewegung gegen Massentierhaltung seit Jahren einfordert).

Dazu auch eine aktuelle Pressemitteilung AbL vom 11.11.2013 und folgende Hintergrundinformationen:

Es stellt sich jetzt nur die Frage, was die Bundesregierung unternimmt, um diese tödlichen Gefahren für die Menschen abzuwenden. Zukünftig muss der extensive Einsatz von Antibiotika – gerade auch in der Massentierhaltung – unverzüglich und drastisch reduziert werden.

 

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4 Antworten auf Tagesschau 11.11.2013: Bundesinstitut für Risikobewertung legt Zahlen vor

  1. Pingback: proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 11.11.-17.11.2013 | proM.U.T. Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V.

  2. Ludger Wilp^ sagt:

    Ein guter Feund liegt jetzt mit resistenten Salmonellen im Krankenhaus.
    Verantwortlich mache ich die ungenügende Gesetzgebung.
    Die Selbstvernichtung der Menschheit hat längst begonnen. Das Ausschlachten des Planeten muss ein Ende haben, sonst sorgt Mutter Erde für unser Ende.

  3. U Lang sagt:

    Noch ein Beispiel:
    Einem vitalen Mann aus meinem Bekanntenkreis, geb. 1962, mit einer Diabetes und einer kleinen Fußverletzung aus dem vorangegangenen Sommer, in die sich Bakterien einnisteten und die nicht abheilte, wurde im Herbst 2011 nach zahlreichen vergeblichen Antibiotikatherapien in mehreren Operationen schließlich das ganze linke Bein amputiert bis auf einen Stumpf.
    Der vorher gesunde Mann ist jetzt nach zusätzlichen Narkoseschäden ein Pflegefall und lebt in einem Pflegeheim.

    Das alles scheint die Entscheider nicht weiter zu beindrucken, denn: Gier frißt Hirn.

    DerAusweg liegt damit allein im Ausstieg aus dem Materialismus und in der Rückbesinnung zu echten Werten wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Respekt vor der Schöpfung und Leben.

    Ich fang schon mal damit an.

  4. KLEIN SIBYLLE sagt:

    ohne Worte

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