REPORT MAINZ 16.12.2014: „Neue Vorwürfe – Droht Ferkelzüchter das Aus?“ / Mit weiteren Zusatzinformationen

Das Politikmagazin REPORT MAINZ des SWR berichtet in seiner Sendung vom 16.12.2014 über neue Vorwürfe gegen Europas größten Schweinezüchter, den „Schweine-Baron“ Adrianus van Straathof.

Die renommierten und ausgezeichneten Journalisten Monika Anthes und Edgar Verheyen zeigen die zahlreichen festgestellten Fälle von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und andere gesetzliche Vorgaben in zum Teil mehr als erschreckenden Bildern auf:

Der Bericht belegt, dass Straathof augenscheinlich nicht der Lage oder willens ist, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Die Verstöße scheinen Teil seines Geschäftsmodells zu sein.

Somit erscheint das gegen ihn verfügte – und mittlerweile von der ersten Instanz (dem Verwaltungsgericht Magdeburg) bestätigt – bundesweit gültige Tierhaltungsverbot mehr als gerechtfertigt, denn die notwendige Zuverlässigkeit von Straathof als Unternehmer in der Tierzucht ist nicht mehr gegeben.

Dazu auch die Presseinformation von ARD/SWR:

Es stellt sich jetzt die Frage, wann endlich auch die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern reagieren, da ja an Straathof-Standorten in Mecklenburg-Vorpommern – wie in Alt-Tellin – mannigfaltige Verstöße dokumentiert worden sind. Man fragt sich wann Agrarminister Backhaus (SPD) endlich seiner Verantwortung gerecht wird und aktiv wird (reichen denn die ca. 40 Verfahren allein in den letzten 3 Jahren nicht aus, um das Gebaren von Straathof endlich zu beenden?).

Nur darauf hinzuweisen, dass er (Backhaus) die Genehmigung nicht erteilt hat, reicht einfach nicht ausund wirkt mehr als peinlich:

Dazu der öffentliche Brief von BUND, Deutscher Tierschutzbund, dem Unternehmerverband MiLan und dem Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern Bauernhöfe statt Agrarfabriken an Ministerpräsident Sellering (SPD), Minister Backhaus und die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen im Landtag und die Drucksache 6/3183 des Landtag Mecklenburg Vorpommern zu den Rechtsverletzungen der Straathof Holding GmbH:

Und auch die Behörden in anderen Bundesländern mit Straathof-Betrieben sind aufgefordert endlich dem Recht Geltung zu verschaffen!

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