Region Hannover: Resolution gegen Agrarfabriken mehrheitlich verabschiedet

Die Regionsversammlung der Region Hannover hat in seiner heutigen Sitzung eine „Resolution gegen Agrarfabriken“ mehrheitlich verabschiedet.

Die von den Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits im April 2011 eingebrachte Resolution wurde gegen die Stimmen von CDU und FDP verabschiedet.

Regionspräsident Hauke Jagau hatte sich enthalten.

Das Landvolk Hannover – eine der Vertretungen von Bauern – hatte in einer angemeldeten Demonstration mit ca. 60 Personen und einer Anzahl Traktoren – gegen diese Resolution protestiert.

In einer innerhalb weniger als 24 Stunden organisierten Gegen-demonstration sind Mitglieder der CI {CalenbergerInitiativen} und weitere Gegner von Tierfabriken für die Annahme der Resolution gegen Tierfabriken vor dem Regionshaus der Region Hannover erschienen und haben auch während der Bürgerfragestunde ihren Standpunkt gegen die Massentier-haltung sehr deutlich und unüberhörbar zum Ausdruck gebracht.

Ein erster Vorabbericht der CON (CalenbergerOnlineNews) ist durch Anklicken des nachfolgenden Links zu lesen:

Der Sprecher der CI, und Vorsitzende der BIM [BürgerInitiative Munzel] e.V., Michael Hettwer in einer ersten Stellungnahme:

„Es ist für alle Gegner der agroindustriellen Massentierhaltung ein gutes Signal das die Abgeordneten der Regionsversammlung am heutigen Tag mehrheitlich gezeigt haben. Und dafür danke ich allen, die dazu beigetragen haben, sehr.

Und ist ein unüberhörbares Signal für alle Landwirte, die sich mit dem Gedanken tragen Mastanlagen zu errichten.

In der Region Hannover ist die Mehrheit der gewählten Vertreter der Bevölkerung eindeutig gegen Tierfabriken, gegen Qualzucht, gegen die Gefährdung der Gesundheit der Menschen und der Tiere sowie die Vernichtung unserer Umwelt.

Die Bevölkerung sagt klar: Massentierhaltung – nein danke! Weil Massentierhaltung gesellschaftlich nicht akzeptiert ist und wird.

Und hätten die neu gewählten Regionsabgeordneten heute schon abstimmen können, wäre die Mehrheit noch größer gewesen.

Denn das Ergebnis der Kommunalwahlen zeigt eindeutig, dass dort wo Tierfabriken geplant sind, die Parteien überdurchschnittlich verloren haben, die Massentierhaltung eher akzeptieren oder sogar fördern.

Natürlich ist mit dieser Abstimmung keine Entscheidung seitens der Verwaltung der Region bei den vorliegenden Maststallanträgen präjudiziert. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses heutige Votum auch die Regionsverwaltung nicht negieren kann und wird.

Wir als CI und BIM werden uns weiter zusammen mit unseren vielen Mitstreitern bundesweit gegen diese verachtenswerte Form der Tierproduktion entgegenstellen und auf gesetzliche Veränderungen auf Landes- und Bundesebene hinwirken.

Und wir werden auch weiterhin  gewalt- und agressionsfrei unsere Forderungen vertreten und auch weiterhin unser Angebot für Gespräche mit dem Landvolk  aufrecht erhalten.“

 

 

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