Pressemitteilung der BIM [BürgerInitiative Munzel] e.V. vom 09.07.2012

Bürgerinitiative fordert Warnschilder im Umkreis von Mastställen

Die BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V. beantragt in Schreiben an den Bürgermeister von Barsinghausen, Walter Zieseniß und den Umwelt-dezernten der Region Hannover, Prof. Priebs, das Aufstellen von Warnschildern im Umkreis von 350 Metern bzw. von 500 Metern von Schweine- bzw. Geflügelmastställen, sofern mehr als 560 Sauen, 1.500 Mastschweine bzw. 30.000 Masthühner gehalten werden.

Michael Hettwer, der Vorsitzende der BIM, dazu: „ Wir halten es für zwingend geboten, dass die Behörden die Menschen vor den Gefahren warnt, wenn sie den Mastställen zu nahe kommen.“ Schließlich werden die Menschen auch sonst in vielen Bereichen vor Gefahren gewarnt. Dabei verweist Hettwer zum Beispiel auf die Warnungen vor Wildunfällen oder die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen.

„Wir haben die vorliegenden wissenschaftlichen Erkentnisse und aktuellen Gerichtsurteile sorgfältig ausgewertet und als Begründung unserer Anträge genutzt“,erklärt Hettwer, der jetzt von den Verwaltungen eine klare Umsetzung der Forderungen erwartet.

„Die Zahl von mehr als 15.000 Toten durch MRSA-resistente Keime pro Jahr in Deutschland sollte die Behörden endlich wachrütteln und dazu führen, dass die Bevölkerung vor den Gefahren die MRSA und ESBL geschützt wird. Zumindest aber sollte jeder davor gewarnt werden, wenn er in die Nähe von Ställen kommt, die  diese gefährliche Keime emmittiert“, fordert Hettwer.

 

Dazu nachfolgend die beiden Schreiben an die Stadt Barsinghausen und Region Hannover (Links zum Lesen bitte anklicken):

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2 Antworten auf Pressemitteilung der BIM [BürgerInitiative Munzel] e.V. vom 09.07.2012

  1. B. Blume sagt:

    Gute Idee. Ich würde das aber nicht nur auf die Ställe beschränken, schließlich leben und arbeiten dort ja auch Menschen, die sich frei in der Öffentlichkeit bewegen dürfen.

    Wie lange dauert es denn noch bis diejenigen, die auf den Flächen und in den Ställen eure Lebens-Mittel produzieren, in der Öffentlichkeit wieder mit einem Lepra-Glöckchen herumlaufen müssen, damit man „rechtzeitig gewarnt“ ist ?

  2. Daniel sagt:

    Hallo
    es ist eine wichtige Arbeit die Sie machen,
    Noch einfacher und besser wäre es das Leben der Tiere zu respektieren und Sie nicht aufzufressen.
    Die Qual und Leid wird den Schlachttieren auch nicht in der bäuerlichen „Tötung“ genommen.
    Verklärung ; Gute und humane Tötung gibt es nicht.
    NEIN zum Fleischkosum !

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