Pressemitteilung 1-11 vom 09.01.2011 der CI {CalenbergerInitiativen} – CI: Warum hält Region Hannover neuen Regelstandard beim Brandschutz geheim?

CI {CalenbergerInitiativen}

Netzwerk gegen Massentierhaltung

Bad Münder, Barsinghausen, Diekholzen, Garbsen, Gehrden, Hannover,

Neustadt, Nordstemmen, Pattensen, Seelze, Springe, Wennigsen, Wunstorf

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

ich bitte Sie um Veröffentlichung der nachfolgenden Pressemitteilung der CI:

CI: Warum hält Region Hannover neuen Regelstandard beim Brandschutz geheim?

Mit größtem Erstaunen und Unverständnis haben die CI – {CalenbergerInitiativen}, das Netzwerk gegen Massentierhaltung, zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Region Hannover einen neuen Regelstandard Brandschutz bei Tierhaltungsanlagen mit Datum vom 22.12.2010 in Kraft gesetzt hat, ohne diesen bekannt zu machen.

Viele Mitglieder der Bürgerinitiativen und Organisationen, die sich gegen Massentierhaltung aussprechen und in den CI zusammengefunden haben, haben in diversen Schreiben an Regionspräsident Jagau auf eine Beachtung der § 20 der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) im Zusammenhang mit beantragten Massentieranlagen gefordert. In einer Presseveröffentlichung hat die Region dann am 30.11.2010 in einer Pressemitteilung eine Veränderung angekündigt ohne jedoch Fakten oder Details zu nennen.

Die CI hat dann sofort am 07.12.2010 bei Jagau nachgefasst und um Detailangaben gebeten, sowie die Aussetzung aller laufender Genehmigungsverfahren gefordert.

Hierzu gibt es bis heute – trotz Erinnerung vom 22.12.2010 – keine Antwort. Am 07.01.2011 – also vier Wochen später – hat die Region zumindest eine Antwort zugesagt.

Zwischenzeitlich liegt der CI und Ihren angeschlossenen Bürgerinitiativen die bereits vor Weihnachten in Kraft gesetzte Regelung vor und die CI  wird sie auf den Internetseiten Ihrer Mitgliedsinitiativen veröffentlichen, und ist so – u.a. auf www.buerger-massen.de – für alle Interessierte einsehbar und herunter zu laden.

CI-Sprecher Michael Hettwer dazu: „ Wieso die Region Hannover diese Regelungen, die zum Teil nicht ausreichend sind, quasi zur Geheimsache macht, ist überhaupt nicht zu verstehen. Glaubt denn die Regionsspitze dass sich mündige Bürger ein solches unmögliches Verwaltungshandeln gefallen lassen? Warum geht Herr Jagau nicht auf die Bürger zu, die sich fundiert mit der Massentierhaltung und ihren äußerst problematischen Auswirkungen beschäftigen? Nimmt Herr Jagau die Einwendungen einer wachsender Zahl von Bürgerinnen und Bürgern gegen agrarindustrielle Tierproduktion nicht zur Kenntnis?“.

Die CI hat mittlerweile ausgewiesene Experten zum Thema Brandschutz gebeten, die Regelungen sehr genau zu prüfen.

Und die CI wird den Landkreise Hildesheim und Hameln-Pyrmont mit Nachdruck auffordern, die Anforderungen an den Brandschutz für Massentierhaltung so zu verändern, dass auch die Tiere – wie es gesetzlich vorgeschrieben ist – im Brandfall gerettet werden können. In diesem Zusammenhang weist das Niedersächsische Sozialministerium als oberste Bauaufsichtsbehörde explizit darauf hin, dass es dazu durchaus Möglichkeiten gibt, die Anforderungen heraufzusetzen.

Hettwer erklärt für die CI: „Wir lassen hier die Verwaltung nicht aus der Verantwortung. Wir fordern zum wiederholten Regionspräsident Jagau auf, auf den Schutz der Gesundheit der Einwohner in der Region Hannover zu achten. Der aktuelle Dioxin-Skandal ist doch ein beredtes Beispiel, was passiert, wenn industrielle Tierproduktion zu Lasten herkömmliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung gefördert wird.“

Man sei bei der CI jedenfalls gespannt, so Hettwer, was Regionspräsident Jagau antwortet und wann.“

Zu Ihrer Information füge ich

  • den erwähnten Regelstandard der Region Hannover vom 22.12.2010
  • meine beiden Schreiben per Fax vom 07.12. und 22.12.2010 an Herrn Jagau
  • die Antwortmail der Region Hannover vom 07.01.2011

dieser Email als Anlagen bei.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

  • · CI – {CalenbergerInitiativen}

Netzwerk gegen Massentierhaltung

Michael Hettwer

Sprecher

von/from:

  • · CI – {CalenbergerInitiativen}

Netzwerk gegen Massentierhaltung

Westerhagen 34

D-30890 Barsinghausen

Mobil (e): +49 171 5255645

Internet: www.buerger-massen.de

Email: michael.hettwer@t-online.de

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