WIESENHOFS Wietzener Schlachthof soll noch größer werden

Wie jetzt auch die Medien berichten beabsichtigt der Geflügelmulti WIESENHOF im Ort Wietzen (Landkreis Nienburg) einen neuen Geflügelschlachthof mit einer Tageskapazität von 250.000 Tieren zu errichten.

Ein vorhandener Schlachthof von WIESENHOF soll in Wietzen abgerissen und ein neuer, größerer Zerlegebetrieb gebaut werden.

Bis zum 26.07.2012 kann jede/r – unabhängig vom Wohnsitz – Einblick in die Antragsunterlagen nehmen und bis zum 09.08.2012 Einwendungen schriftlich erheben.

Dazu nachfolgend  die Veröffentlichung des Antrages auf der Internetseite des stattlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hannover-Hildesheim:

Damit wird der Verdrängungswettbewerb zwischen den großen Geflügelkonzernen WIESENHOF und ROHTKÖTTER weiter zunehmen.

In Wietzen (Landkreis Nienburg) will WIESENHOF  etwa 60.000.000 bis 90.000.000 Tiere – abhängig von der Anzahl der Produktionstage im Jahr – pro Jahr schlachten und in Wietze (Landkreis Celle) könnte ROTHKÖTTER 135.000.000 Tieren jährlich töten und zerlegen.

Beide Orte liegen nur gut 60 Kilometer auseinander und hätten – wenn Wietzen genehmigt wird und die Genehmigung von Wietze so bestehen bleibt (es gibt eine anhängige Klage gegen den mit 6,5 Millionen € genehmigten Betrieb) dann eine Gesamtkapazität von etwa 200.000.000 Tiere im Jahr! 

Die Mäster – von den Konzernen nur wegen ihrer Privilegierung gebraucht (alles andere – wie Küken, Futter, Veterinäre, Austallung, Transport, Schlachtung und Vermarktung – werden von ROTHKÖTTER, WIESENHOF & Co. gestellt bzw. vorgeschrieben) – laufen in eine riesige wirtschaftliche Falle, wenn der Verdrängungswettbewerb – wie u.a. von Professor Windhorst von der Uni Vechta vorhergesagt – erst richtig ausbricht. Hier sei nur an die negativen Beispiele bei Schweinen und der Milch erinnert!

Sogar das Niedersächsische Agrarministerium warnt nach einem Artikel in der HAZ vom 05.07.2012: „Investitionswillige Betriebsleiter sollten bei ihrer Entscheidung auch einkalkulieren, dass das derzeitige Preisniveau aufgrund der Marktbedingungen nicht gehalten werden kann.“!

Nachfolgend Medienberichte zum geplanten Schlachthofneubau von WIESENHOF:


Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bauernhöfe statt Agrarfabriken - Landesnetzwerk Niedersachsen (BsA LN NDS), Bauernhöfe statt Agrarfabriken (BsA), Brandschutz, BUND, Bürgerinitiativen, Gefahren, Gesundheit, Keime / Bioaerosole / Antibiotika, Lebensqualität, Medien, Naturschutz, Politik abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten auf WIESENHOFS Wietzener Schlachthof soll noch größer werden

  1. Karin Uluch sagt:

    Die Folgen der Immobilienblasen kennt man ja. Diese Mega-Schlachthofblasen werden auch schnell platzen. Die Rechnung werden sicher nicht die Unternehmer zahlen – die sehen zu, dass sie ihre Schäflein ins Trockene bringen. Zahlen werden die Bürger, deren Steuergelder bereits in Form von Subventionen in die Todeshöllen fließen werden, und die Bürger, besonders die, deren Lebensqualität ihnen verdorben wird, sofern sie das Pech haben, Anwohner zu sein. Und am bittersten werden die Hühner zahlen, Millionen und Milliarden, die für diese Todesmaschinerie „produziert“ und darin grausam umgebracht werden – für nichts und wieder nichts: Denn der Markt ist bereits jetzt übersättigt. Eine Landwirtschaftspolitik des Wahnsinns, die so eine Fehlentwicklung zulässt und sogar unterstützt.

  2. Ludger Wilp sagt:

    Schluss endlich mit dem wahnsinnigen Massentiermord!
    Solche Grausamkeiten fallen nur geldgierigen Menscfhen ein.
    Diese haben kein Herz.

  3. Franziska Gerhardt sagt:

    nicht zu fassen! Die Profitgier geht ungehindert über Leichen!

  4. Cora Egger sagt:

    Solche Tier-KZ müssen für immer verboten werden.
    Den Tieren, der Umwelt und den Menschen zu liebe!

    Was sind das für grausame und rücksichtslose Dreckstypen, die solche Tierquäler-Fabriken erstellen! Pfui, schämt Euch!

  5. Friedrich Bode, Pastor i.R. sagt:

    Tiere sprechen:
    WIR SIND IHR ALIBI
    Auf uns wälzen sie die Schuld, wenn es schiefgeht./ Wenn ihre Medikamente schaden anstatt zu nutzen./Wenn ihre Kinder verkrüppelt geboren werden/Wenn sie animmer neuen Krankheiten leiden./Dabei ist es ihre Verantwortung/, die sie auf uns abwälzen./Wir können nicht ihre „Versuchstiere“ sein./Denn wir sind anders als sie./ Unsere Körper sind nicht ihre Körper./ Und ihre Psyche ist uns ganz fremd./Ihren Stress können wir nicht ganz nachvollziehen./Und ihre laster hatten wir nie.//Millionenfach foltern und martern sie uns,/ ertränken, verbrennnen, amputieren und operieren./ Sie ersticken uns mit ihren Zigaretten, / Mit Hasch, mit Schnaps./ Mit Pfunden von Cremes, Nagellack und Lippenstiften./Mit Haarwaschmitteln, Sprays und Waschpulver./Sie erschießen uns, sie erhängen uns./ Sie erproben an uns ihre schrecklichen Waffen/ Zur Vernichtung der ganzen Welt.//Immer müssen wir elend sterben./Voll Angst und Grauen./ Voll Todesfurcht. Um Erbarmen und Gnade flehend./Umsosnt.//Herr, wie lange läßt Du es zu,/ Daß sie die Dinge der Schöpfung zerstören und schänden,/Sie, die Du als „Krone“ erschaffen hast?/Sie sind nun Schlächter und Mörder. Barmherzig bist Du, Gott, und gerecht./ Wir erflehen beides von Dir./ Denn Du bist auch unser Schöpfer und Gott. / Auch uns hast Du das Paradies verheißen/
    Für alle Ewigkeit. Text aus“Gebete der Versuchstiere“ von Ingeborg Hurck/Dr. Eva – Maria d`Oncieu.

  6. Zondervan, Peter sagt:

    Grausamkeit Tieren gegenüber und wirkliche Bildung und Wissen schließen sich aus!!
    Alexander von Humboldt Naturforscher

    Ethik gegenüber dem Menschen und Roheit gegenüber Tieren sind zwei Verhaltensweisen, die sich nicht vereinbaren lassen, denn Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über!
    Robert Jungk Schriftsteller
    Solange es Schlachthöfe gibt, solange wird es auch Schlachtfelder geben!!
    Leo Tolstoi Schriftsteller
    Das Elend der Menschen wird solange dauern wie der Jammer der Tiere zum Himmel schreit!!

  7. Zondervan, Peter sagt:

    Die Massentierhaltung muss abgeschaft werden! Sofort!!

  8. Claudia sagt:

    Es ist unglaublich, das kann mit dem was nötig ist nichts mehr zu tun haben, da geht es nur noch um Profit und Macht, denn bei solch einer Tierhaltung auch wenn es zum Ende des Zeitfensters um eine Hinrichtung geht, werden die Tiere mit Medikamenten vollgestopft damit keine Seuche ausbrechen kann, das wiederum ist die Seuche der Verbraucher, denn diese entwickeln eine Antibiotikum Resistenz. So rottet man sich selbst aus.
    Da hat die Wirtschaft nicht zu ende gedacht, Vernichtung durch Hinrichtung.
    Selbstmord auf Raten, beim Endverbraucher, da darf man Gratulieren, so stoppt man eine Bevölkerungsexplosion, welche es hier nicht gibt.
    Es liegt an uns zu Entscheiden.

  9. Ciba, Gerhard sagt:

    …….die Geldgier kennt keine Grenzen und schreckt vor keiner Greueltat zurück…….Immer mehr Bürger erkennen dies und wollen das nicht länger mittragen. Ich auch nicht und DU?

  10. Manfred Schröpfer sagt:

    Durch die Mästung werden extem große Mengen mit Antibiotika und Wachstushormonen kontaminierte Exkremente in die Landschaft, ins Grundwasser und in die Luft entsorgt. Bei der Schlachtung ist es ähnlich, es werden Riesenmengen an Frischwasser verbraucht und entsprechende Mengen Abwasser fallen an. Der Dreck bleibt bei uns und das dauerhaft. Aus der Subventionierung der bäuerlichen Landwirtschaft, die ok ist, ist eine Subventionierung der Mastindustrie geworden, die man fassungslos zur Kenntnis nehmen muss. Der Export wird nocheinmal subventioniert. Wir zahlen mit unseren Steuergeldern Subventionen, für etwas das uns gesundheitlich schädigt. Daran sind nicht unsere Ämter schuld sondern ( unsere ?) die Politiker und damit tragen wir selbst die Verantwortung, denn wir haben die Wahl.
    Was die armen Viecher angeht ist genug gesagt worden, dem schließe ich mich an.

  11. Michael Gerhard sagt:

    Ich lehne die Massentierhaltung aus Überzeugung ab.

    Gerhartd Michael .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.