NDR-Internetseite vom 01.08.2011: Kritik an Lindemanns Stallbau-Bremse

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat auf die von Agrarminister Lindemann geplante Veränderung der Priviligierung von agroindustriellen Tierfabriken mit Kritik reagiert.

Auch die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten die Pläne von Lindemann für „halbherzig“ und „unzureichend“.

Dass das Landvolk Niedersachsen dagegen keine Notwendigkeit für neue Gesetze sieht, ist kaum verwunderlich.

Aber die Frage stellt sich: Will Herr Lindemann mit diesen Ankündigungen seitens der CDU und Landesregierung kurz vor den anstehenden Kommunalwahlen in den CDU-Hochburgen retten, was zu retten ist?

Denn die Menschen in Nordwestniedersachsen sind nicht mehr bereit, unter den Auswirkungen einer verfehlten und ausufernden Landwirtschaftspolitik zu leiden.

Während grundsätzlich die geplante Beschränkung der Privilegierung für Großmastställe ein Schritt in die richtige Richtung sein kann, ist  es jedoch nur ein kleiner Schritt, dem weitere, größere folgen müssen.

Denn: die Begrenzung nach Hektarflächen und GVE ist willkürlich und berücksichtigt in keiner Weise die wissenschaftlich erwiesenen Gefahren, die von den Tierfabriken ausgehen.

Und: Wie will man den Menschen zum Beispiel in der Region Hannover erklären, dass Mastställe mit 84.000 Hähnchen weiter privilegiert sind, aber in Vechta nicht mehr?

Recht muss überall gleich sein, egal ob für Menschen in Vechta oder in Barsinghausen.

Zum Lesen des Internetbeitrags bitten den nachfolgenden Link anklicken:

Ergänzend dazu auch ein Beitrag des NDR Fernsehens „NDR Aktuell“ vom 28.07.2011 (bitte nachfolgenden Link anklicken):


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