Preseeartikel 04.12.2010

HAZ LZW 04.12.2010 RAT BEFASST SICH MIT RESOLTUION ZU MASTSTALL

Deister Aktuell vom 04.12.2010:

Das erste Etappenziel ist erreicht

Bürgerinitiative gegen Mastställe verbucht Erfolg / Brandschutz verschärft

WEN­NIG­SEN (em). Mit Zu­frie­den­heit ha­ben die Bür­ger­in­itia­ti­ven und Or­ga­ni­sa­tio­nen der Ca­len­ber­ger­In­itia­ti­ven (CI) die Ent­schei­dung der Re­gion Han­no­ver vom Mitt­wo­ch, dem 1. De­zem­ber zur Kennt­nis ge­nom­men, dass für zukünf­tige Mast­ställe ei­ner neuer ver­schärf­ter Stan­dard für Brand­schutz ge­for­dert wer­de.

Die CI be­steht aus ei­nem Netz­werk ge­gen Mas­sen­tier­hal­tung, die ge­mein­sam ge­gen agra­r­in­dus­tri­elle Mas­sen­tier­pro­duk­tion Wi­der­stand leis­ten. Da­mit sei eine erste For­de­rung von der CI im An­satz er­füllt. Die CI habe durch ih­ren nach­hal­ti­gen und man­nig­fal­ti­gen öf­fent­li­chen Druck ein Stück weit dazu bei­ge­tra­gen, dass Re­gi­ons­prä­si­dent Hauke Ja­gau und Re­gi­ons­um­welt­de­zer­nent Axel Priebs nun­mehr die ein­deu­ti­gen Vor­ga­ben der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung (N­BauO) im Pa­ra­graph 20 an­er­ken­nen. Vor al­lem aber er­kenne die Re­gion Han­no­ver, dass das Grund­ge­setz für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Pa­ra­gra­phen 20 a den Tier­schutz als Staats­ziel de­fi­niere – dies be­stehe be­reits seit 2002 , so der Spre­cher der Bür­ger­in­itia­tive Mi­chael Hett­wer. Er for­dere für die CI einen so­for­ti­gen Stopp al­ler lau­fen­den Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren, da­mit sich alle Be­tei­ligte mit der neuen Si­tua­tion und ih­ren Aus­wir­kun­gen ver­traut ma­chen kön­nen. Ein Spiel, bei dem mit­ten­drin die Re­geln ver­än­dert wer­den, könne man nicht zu Ende brin­gen. Die CI wüsste gern, was im Zu­sam­men­hang mit der jetzt ein­ge­for­der­ten ver­schärf­ten Stan­dards für den Brand­schutz „­größe­re“ Mast­ställe sei­en. Die Re­gi­ons­ver­wal­tung müsse dies prä­zi­sie­ren, so Hett­wer. Die In­itia­ti­ven und ihre zahl­rei­chen Un­ter­stüt­zer wür­den nicht eher ru­hen, bis die Re­gion Han­no­ver und auch die Land­kreise in der Um­ge­bung, wie Hil­des­heim, Celle oder Schaum­burg, sich zu ih­rer Ver­ant­wor­tung ge­genü­ber dem Schutz der Ge­sund­heit der Men­schen stel­len. Neueste wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chun­gen be­le­gen, dass aus Mast­stäl­len ge­fähr­li­che und ge­sund­heits­schäd­li­che Keime (Bio­ae­ro­so­le) ab­ge­son­dert wer­den, die äl­tere Men­schenund bei­spiels­weise Dia­be­ti­ker, Atem­wegs­er­krankte und All­er­gi­ker in be­son­de­rem Maße ge­fähr­den, so Hett­wer. Er schlage im Na­men der CI vor, dass sich die Re­gion Han­no­ver end­lich ein­mal mit an die Spitze der Ent­wick­lung set­zen und für Mast­ställe Keim­gut­ach­ten ein­for­dern sol­le, aus de­nen ein­deu­tig her­vor­ge­he, dass aus den ge­plan­ten Mas­sen­tier­stäl­len keine Ge­sund­heits­ge­fah­ren er­wach­sen. Dies wäre ein Schritt den die CI auf­rich­tig be­grüßen wür­de. Sie werde wei­ter­hin die Ge­neh­mi­gungs­behör­den auf ihre Für­sor­ge­pflicht für die Men­schen hin­wei­sen, so Hett­wer. Mehr De­tails zur The­ma­tik sind auf ww­w.­bu­er­ger-mas­sen.de zu fin­den.

vom 04.12.2010

HAZ LN 04.12.2010 MASTSTÄLLE: CDU IST FÜR VORRANGFLÄCHEN

HAZ LZS 04.12.2010 RAT BEFASST SICH MIT RESOLUTION ZU MASTSTALL

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