Presseartikel 26.10.2010

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    AGRAR PRESSEPORTAL
    26.10.2010

    Staatssekretär Ripke erläutert Geflügelhaltung im Agrarausschuss

    Hannover (agrar-PR) – Herr Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke hat den Wunsch des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung des Niedersächsischen Landtages nach Unterrichtung über den Sachstand bei Geflügelzucht und -mast in Hinblick auf den Tierschutz zum Anlass genommen, einen ausführlichen Überblick über die Problemlagen und die Lösungsansätze zu geben, die das Ministerium verfolgt.

    Entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen der Geflügelarten (Legehennen, Masthähnchen, Puten, Pekingenten usw.) variieren die Handlungsoptionen, die zudem auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen beruhen müssen, die in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden sollen.

    Das notwendige wissenschaftliche Fundament ist nicht zuletzt auch Folge eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes vom 17.12.2009 – 7 C4/09, wonach eine Qualzucht im Sinne des § 11b des Tierschutzgesetzes nur dann besteht, wenn mit erblich bedingten Schäden gerechnet werden muss – die Schäden der Tiere zwangsläufige Folge ihrer genetischen Disposition sind.

    Die in Zusammenhang mit dem Tierschutz diskutierten Probleme in den Geflügelhaltungen sind aber durch die Haltungsbedingungen, die tiergerechte Versorgung und Pflege sowie eine veterinärmedizinische Betreuung beeinflussbar, wie in vielen Tierhaltungen nachgewiesen wird.

    Das Landwirtschaftsministerium verfolgt den aufwändigen und leider nicht kurzfristig alle Probleme beseitigenden Weg der Förderung der wissenschaftlichen Kenntnisse und der Zusammenarbeit mit den Geflügelhaltern zur Verbesserung des Wohlbefindens der Tiere.

    Der Ausschuss nahm die Ausführungen der Landesregierung als „Beitrag zur Versachlichung der Diskussion“ dankbar zur Kenntnis. (Ende / agrar-presseportal.de)

    Pressekontakt
    Herr Dr. Gert Hahne
    Telefon: 0511 / 120-2138
    E-Mail: gert.hahne@ml.niedersachsen.de

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