HAZ-Online 29.03.2011: Großschlachthof in Wietze sorgt weiter für Streit

Die HAZ berichtet am 29.03.2011 über den im Bau befindlichen Mega-Geflügel-schlachthof des Konzerns Rothötter im kleinen Ort Wietze bei Celle.

Wenn der Bürgermeister von Wietze, dem niemand seine Meinung nehmen will, glaubt, ein solches Megaprojekt gegen den erbitterten Widerstand vieler Einwohner aus Wietze durchsetzen zukönnen und dazu ausführt, „Ich habe nicht den Eindruck, dass es einen massiven Widerstand gibt, das ist eine kleine Gruppe.“, so mag er diesen Eindruck noch bis zum 11.09.2011 haben.

Nach den Kommunalwahlen wird ihm die „kleine Gruppe“ von Wählern zeigen, wie klein sie wirklich ist.

Und Tatsache ist, die Fa. Rothkötter hat den von ihr selbst geplanten Starttermin verschoben. Dies ist bei einem Projekt dieser Größenordnung (und dazu mit zig Millionen Euro Steuergelder) nicht verständlich und lässt nur auf massive Probleme schließen.
Und wenn tatsächlich deutlich mehr als 10 Mäster vorhandenen wären, würden die doch jetzt massive Probleme haben, weil sie ihre Tiere nicht ortsnah los werden. Also spricht doch die Logik dafür, dass nur eine kleine Anzahl von Mästern vorhanden ist.
Und die nahezu  zynischen Aussagen von Herrn Hoffrogge vom Landesverband der Geflügelwirtschaft, die ja ganz finanzielle Interessen verfolgen, sprechen eindeutig für sich. Plausibler werden sie dadurch nicht.

Wenn alle es so sehen würden, wie er, dass sich die Region um Celle wegen der Rothkötter-Fabrik glücklich schätzen könnten, dann würden sich doch gestandene Landwirte durch den angeblich geringen Protest ( laut Wietzer Bürgermeister)  nicht von ihren Plänen abhalten lassen. Oder hat bei diesen Landwirten doch die Vernunft gesiegt und sie haben die Versprechungen der Konzerne als nicht wahr erkannt.

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