Gesundheitsgefahren

Gesundheitsgefahren
• Die Stallstäube enthalten Kot, Futter, Einstreu etc, stammende Keime, Viren, Pilze und Bakterien (Bioaerosole), die zusammen mit den Stäuben im Stall und durch die Abluft in die Umgebung transportiert werden
• Es wird vermutet, dass diese in Tierställen auftretende Bioaerosole, Stäube oder Endotoxine zu Atemwegs- und allergischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern und Anwohnern führen
• In neueren Untersuchungen an Landwirten sollen sich Hinweise finden für ein gehäuftes Auftreten von Atemwegserkrankungen, die in direktem Zusammenhang mit Großmastbetrieben stehen.
• Angesichts einer spezifischen Belastungssituation in Nordrhein-Westfalen – und neuerdings im Emsland – , die durch örtlich auftretende hohe Viehdichten geprägt ist, können mögliche Folgen für die Gesundheit der Bewohner im Umgebungsbereich dieser Betriebe nicht ausgeschlossen werden.
• Im Landkreis Cloppenburg erhielt ein Verbrauchermarkt die Auflage, aufgrund der hohen Immissionsbelastungen durch Mastbetriebe Außenluft-Filteranlagen einzubauen
• Der die Regel darstellende vorbeugende Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung führt zur Entwicklung antibiotika-resistenter Bakterien
• MRSA (Multiresistente Staphylokokken): In 84 von 201 untersuchten Beständen mit Zuchtschweinen (41,8 %) wurden MRSA im Stallstaub nachgewiesen. Personen, die beruflich mit Schweinen zu tun haben, sollen häufig Träger dieses Keimes sein. Besonders gefährlich MRSA Stamm ST398!
• In Holland ist daher Viehzüchtern und Ausländern der Zugang zu Krankenhäusern ohne
vorhergehende Quarantäne verwehrt.

Quelle: Internetseite BI GuteLuft – Gemeinde Diekholzen / 15.09.2010

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