Gemeinde klagt gegen genehmigte Hühnermastanlage

Die bayerische Gemeinde Ahorn (Landkreis Coburg) will gegen die von der Landkreisverwaltung genehmigte Geflügelmastanlage für knapp 40.000 Tiere  vor dem Verwaltungsgericht klagen.

Wie der Bürgermeister von Ahorn, Martin Finzel, der Presse gegenüber erklärte, will man – falls nötig – durch alle Instanzen gehen, um die Tierfabrik zu verhindern.

Solche standhaften Politiker, die u.a. die Sorge für die ihnen anvertrauten Menschen ernst nehmen, wünschte man sich überall.

Mehr zu Ahorn im Bericht der Neuen Presse Coburg auf dem nachfolgenden Link (bitte anklicken):

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Eine Antwort auf Gemeinde klagt gegen genehmigte Hühnermastanlage

  1. Brigitte Schult-Debusmann sagt:

    Ja, wir freuen uns, wenn ein Politiker seine Aufgabe ernst nimmt und etwas tut für die Menschen. Aber – nehmen wir es auch ernst genug, die Tiere zu schützen? Massentierhaltung ist ein Verbrechen an den Tieren! In der ganzen Diskussion um den geplanten Mastbetrieb habe ich diese wichtigsten Gründe bisher vermisst. Wer gerne Huhn isst oder ein Ei – Okey, aber bitte nur, wenn das Tier davor auch artgerecht gelebt hat! Dazu gehört Bewegungsfreiheit, das Scharren und Baden im Sand, die Futteraufnahme mit einem unversehrten Schnabel und nicht: Körper an Körper, Mastfütterung, so dass das Knochenwachstum gar nicht mitkommt und die Hühner nicht mehr auf ihren eigenen Beinen stehen können, und Schnabel kürzen, in dem sich die empfindlichsten Nervenenden der Hühner befinden. Das ist eine solche Grausamkeit, denn bei jeder Nahrungsaufnahme hat das Huhn Schmerzen. Wer Hühner aus Massentierhaltung verzehrt, macht sich mitschuldig an dem ganzen Wahnsinn. Es macht mich wütend und traurig, wenn ich dann höre mit welchen Argumenten der Masttierstall verhindert werden soll: Geruchsbelästigung und zu viele Lastwagen die die Dorfstraße passieren. Es kann gar nicht genug stinken, damit wir Menschen aufwachen und etwas unternehmen!!!

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