Gefährdet WIESENHOF das Grundwasser?

Der Geflügelmulti WIESENHOF kommt trotz seiner Imageoffensive nicht aus der öffentlichen Kritik.

Wie der NDR jetzt berichtet, ist in dem Gebiet  in dem WIESENHOF für seinen Schlachtbetrieb in Lohne Grundwasser fördert, der Grundwasser-spiegel um 20 cm (!!!) gesunken. WIESENHOF will jetzt seine Schlacht-kapazität um 50% von 1,6 Millionen Tieren auf 2,4 Millionen erhöhen. Gegner des Vorhabens befürchten ein weiteres deutliches Absenken des Grundwas-serspiegels.

Auch in Wietzen (Lankreis Nienburg/Weser) plant der Geflügelkonzern seinen vorhandenen Geflügelschlachthof durch einen Neubau mit einer fast verdoppelten Schlachtkapazität von 240.000 Tieren pro Tag – dies entspricht bei 220 Produktionstagen pro Jahr ein unvorstellbaren Mengen von fast 53.000.000 Tieren – zu ersetzen.

Obwohl der Absatz auf dem deutschen Markt für Geflügelfleisch deutlich gesättigt ist, erhöht WIESENHOF immer weiter seine Kapazitäten. Umso unverständlicher ist dies, wenn berücksichtigt wird, dass auch im Ausland  – wie  z.Bsp. in Russland (früheren traditionellen Absatzgebieten für deutsches Geflügelfleisch) – gerade riesige Megamastställen für Hühner entstehen bzw. bereits entstanden sind.

Es ist schon unglaublich wie die verantwortlichen Behörden die Augen vor den Gefahren verschließen und sich hinter (bestellten?) Gutachten verstecken.

Und: mit jeder Erhöhung der Schlachtkapazität werden weiter neue Mastställe für Geflügel benötigt. Mit allen Gefahren und Belastungen für Menschen, Tiere und die Umwelt, die von diesen Agrarfabriken ausgehen.

Zum Bericht des NDR gelangt man durch Anklicken des nachfolgenden Links:

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