„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ – ein Kommentar von Michael Hettwer

Man mag ja zu Rosa Luxemburg stehen wie man will. Aber dass die Meinungsfreiheit ein ganz hohes Gut ist, ist sicherlich allgemein unbestritten.  Nur eine kleine Minderheit scheint sich nicht damit abfinden zu können, dass viele Menschen vehement und mit sehr guten Gründen die Massentierhaltung ablehnen.

Die zur so genannten „Tour de Flur“ vom Landvolkkreisverband e.V. Hannover organisierte Veranstaltung zur Imageaufbesserung der Massen-tierhaltungs- und Biogasfabriken in Barsinghausen und Wunstorf brachte die Gegner dieser Art von Agrarindustrie auf die Idee, ihre Meinung mit einigen Plakaten und Flyern kund zu tun und die Besucher zum Nachdenken anzuregen.

Dies schien einigen Zeitgenossen, die man sicherlich eher zu den Befürwortner der Agrarindustrie zählen darf, nicht zu passen. Denn fast sämtliche Plakte und Flyer waren in Groß Munzel und Kolenfeld entfernt worden. Einige sogar mehrmals!

Nicht nur, dass dies eine Straftat darstellt, es zeigt wie unsouverän einige Zeitgenossen mit den Argumenten Andersdenkender umgehen – sie scheinen  keine Gegenargumente zu haben und ziehen Gewalt und Straftaten vor.

Merkwürdig dass in diesem Zusammenhang die Aktionen des Landvolks wieder in Erinnerung kommen, in den Pastoren für kritische Predikten massiv angegangen wurden und einer Zeitung wegen eines Kritischen Berichts mit massiven Abonemmentskündigen gedroht worden ist.

Ja, mit der Meinung ist nicht nicht so einfach – vor allem wenn es nicht die eigene ist. Der Verfasser dieser Zeilen hält es da lieber mit Voltaire, dem französischen Philosophen  der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller:
„Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können.“

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