Experte belegt: Keime aus Massentierställen – Über 15.000 Tote pro Jahr

Worauf die im Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und viele weitere Verbände, Organi-sationen und Initiativen seit langer Zeit hinweisen, wird jetzt eindeutig von Experten bestätigt:

Massentierhaltung ist eine unmittelbare Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Menschen!

So entweichen Keime über die Luft und bedrohen die Anwohner (und dies nicht nur in einem  – willkürlich angenommenen – Umkreis von 1.000 Metern).

Und das durch Antibiotika verseuchte Fleisch der in Massentier-ställen künstlich hochgemästeten Tiere birgt dann ein weiteres hohes Risiko für die Verbraucher.

Aus der durch die Studie des Landwirtschaftsministeriums NRW nachgewiesenen Antibiotikaeinsatz in der Hühnermast und dem von anerkannten Fachleuten bestätigten damit im Zusammenhang stehenden MRSA-Keim, müssen die Behörden, denen im Moment Anträge zur Errichtung von Massentierhaltungsanlagen – speziellfür Mastgeflügel – vorliegen, umgehend zumindest ein Moratorium im Genehmigungsverfahren erlassen.

Dieses Moratorium muss Bestand haben bis Experten sichere Lösungen vorlegen, die die Gesundheit und das Leben der Menschen schützt.

Es kann und darf nicht angehen, dass Behörden im Wissen um die Gefährdung, die aus Massentierhaltungsanlagen erwächst, weiter Genehmigungen dafür erteilen.

Mehr dazu auf den nachfolgenden Links:

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2 Antworten auf Experte belegt: Keime aus Massentierställen – Über 15.000 Tote pro Jahr

  1. Marlis Vogt sagt:

    Pferdehalter müssen einen Equidenpass vorlegen, wenn ihr Tier vom Tierarzt behandelt wird und jede Behandlung wird dort eingetragen. Das sollte für jedes Haustier, auch Geflügel gelten. Vorsorgliche Behandlungen mit Antibiotika über Futtermittel müssen generell verboten werden. Allein der bürokratische Aufwand und die damit verbundenen höheren Tierarztkosten würden manchen Massentierzüchter abschrecken eine solche Produktion zu betreiben.

  2. Pingback: Antibiotika in der Massentierhaltung: Informationen leicht verständlich

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