Erpressung ist eine Methode der Mafia – ein Kommentar von Michael Hettwer

So, so: einen „Verhaltenskodex“ haben die Schlachthofbetreiber in Nieder-sachsen vereinbart.

Für viele wird das Wort „Kodex“ mit Ehrenkodex in Verbindung gebracht. Und dies erinnert stark an die Verhaltensmuster der Mafia („die ehrenwerte Gesellschaft“) und ähnlicher krimineller Vereinigungen.

Wer jetzt die Medienberichte zu Erpressungen in Essen (Landkreis Cloppenburg) liest fühlt sich wieder einmal bestätigt: das System der Agrarindustrie leistet (in der Vergangenheit und heute) kriminellen Aktivitäten Vorschub. Ja, werden sie sogar gedeckt und eingefordert?

Die unseligen Verflechtungen von Agrarindustrie, Lobbyisten, Teilen der Politik und der Behörden hat dieses System erst ermöglicht und der Dreistigkeit von skrupelosen Kriminellen – zum Teil Biedermänner – den Weg geebnet.

Der AGrarindustrie, die sich immer so larmoyant über ihr shlechtes Image öffentlich beschwert sein angraten, erst einmal in den eigenen Reihen mit dem eisernen Besen auszukehren und für Hygenie (in vielfältiger Weise) im eigenen Haus zu sorgen, als immer nur auf die mit dem Finger (man sollte bedenken, dass immer drei Finger auf einen selbst zurückzeigen) zu zeigen, die die Verfehlungen und Verflechungen aufdecken bzw. massiv kritisieren.

Um Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu erlangen braucht es nicht dümmliche Radiospots ohne echte Aussagen, die nur unnötig viel Geld kosten (aber wer seit Jahrzehnten aus staatlichen Mitteln in ganz enormer Höhe alimentiert wird, scheint die Tugend des Sparens abhanden gekommen zu sein und von echter Marktwirtschaft vrérsteht man auch nichts), aber nichts bringen.

Eine Branche die im Centbereich Geld verdient (oder eben auch nicht – siehe VION) greift – um vermeintlich eine Chance aufs Überleben zu haben – zu fast jedem Mittel, um sich einen (finanziellen) Vorteil zu verschaffen. Dass dabei Menschen unter sklavenähnlichen Arbeits- und Lebensbedingungen nicht nur ausgenutzt und ausgebeutet werden, sondern um ihre  Gesundheit (und zum Teil wohl auch um ihr Leben) fürchten müssen, ist einfach widerwärtig und nicht akzeptabel. Dem Treiben dieser asozialen so genannten „Macher“, deren sozialer Status zum Teil sehr hoch ist, muss ein Ende gesetzt werden.

Und dabei sind alle Bereiche unserer Gesellschaft aufgerufen mitzuhelfen:

  • Polizei
  • Staaatsanwaltschaften
  • Medien (besonders die vor Ort)
  • Politik
  • Religionsgemeinschaften
  • Behörden 

sowie

  • jede und jeder von uns sind aufgerufen,

unser Gemeinwesen wieder lebenswerter und sauberer zu machen.

Hier die Berichte der Medien:

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