Ein Kataster gegen die Überdüngung?

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Niedersachsen wollen am Freitag (22.06.2012) die Schaffung eines Güllekatasters beantragen.

Seitdem immer schlimmere Berichte über die deutlich zu hoch liegenden Nitratwerte im Grundwasser publik werden, warnen Experten vor den Folgen der Überdüngung.

Dazu der Bericht des NDR:

Dazu auch das Pressestatement von Christian Meyer/MdL von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

PRESSESTATEMENT von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag

 

NR. 233

Datum: 21. Juni 2012

 

GRÜNE fordern schwarz-gelbe Zustimmung zum Güllekataster

 

Zur heutigen (Donnerstag) Medienberichterstattung über die Unterstützung von Agrarwissenschaftlern, Wasserverbänden und Landräten für das von den Grünen geforderte Güllekataster erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer:

 

„Es ist nicht mehr zu leugnen: die unkontrollierten Gülleströme aus der Massentierhaltung werden zu einem massiven Problem für den Schutz des niedersächsischen Grund- und Trinkwassers. Die Landesregierung darf sich nicht länger weigern, das von Experten und Kommunen geforderte Güllekataster zu erstellen; die Daten dafür liegen den Landwirten schon vor. Minister Lindemann hat kürzlich selbst eingeräumt, dass auf diese Weise bürokratiearm und wirksam vorgegangen werden könnte. Wir fordern CDU und FDP daher auf, unserem morgen im Landtag vorliegenden Antrag zur Einrichtung eines Güllekatasters zuzustimmen. Nur so kann die Mehrfachbelegung von Flächen und Überdüngung wirksam überprüft und zugunsten des des Grund- und Trinkwasserschutzes unterbunden werden.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Gefahren, Gesundheit, Landtag Niedersachsen, Lebensqualität, Medien, Naturschutz, Politik abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.