Der WIESENHOF-Skandal 2012: Die vermeidbaren Qualen der Ente

„Report Mainz“ vom SWR deckt erneut  einen weiteren Skandal um den Geflügelkonzern WIESENHOF auf.

Nach dem Beitrag “Das System Wiesenhof – Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet” , der deutschlandweit großes Aufsehen erregt hat und wofür die Autoren den Bayrischen Fernsehpreis erhalten haben (s. die 2 nachfolgenden Links),

informiert die Journalistin Monika Anthes wie „Das System WIESENHOF“ Enten unter ähnlichen qualzüchterischen und unethischen Bedingungen aussetzt wie die Hühner in den Mastställen

Zum Beitrag von REPORT Mainz gelangt man durch Anklicken des folgenden Links:

Auch die folgenden Links zeigen Aufnahmen zum gleichen Thema:


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11 Antworten auf Der WIESENHOF-Skandal 2012: Die vermeidbaren Qualen der Ente

  1. Wolfgang sagt:

    Den skandalösen, nicht länger hinnehmbaren Geschäftspraktiken der Firma Wiesenhof muss durch den Gesetzgeber endlich Einhalt geboten werden!
    Für mich ist es unverständlich, dass die politisch Verantwortlichen die massive Häufung von Skandalen widerspruchslos hinnehmen! Die sich häufenden massiven Verstöße gegen Tier- und Gesundheitsschutz, die von Wiesenhof jedesmal als Einzelfall dargestellt werden, zeigen doch eindeutig, daß das gesamte System Wiesenhof nicht nur untragbar und rechtswidrig ist sondern verboten werden muß!
    Der Name Wiesenhof löst bei mir nur noch Ekelgefühle aus und Wiesenhof ist dabei nur die Spitze des Eisbergs!

    • Michael P. sagt:

      Ja so ist das im Zeitalter der Massentierhaltung, Geflügel, Schweine, Rinder etc. Viele Menschen möchten zu einem möglichst geringen Preis kaufen. Das geht nur auf dem industriellen Weg.

      • BIM-Mike sagt:

        Das mag Ihre Meinung sein. ich halte diese für vollkommen abwegig, zumal Sie die hohen Subventionen und die Kosten für die Schädigung der menschlichen Gesundheit und die Zerstörung der Umwelt, für die alle alle Steuerzahler direkt bzw. indirekt zahlen müssen, nicht in Ihre Berchenung zum ach so billigen Fleisch einbeziehen. Dies sind immer noch die alten Parolen des Bauernverbandes…

  2. Thielemann sagt:

    Hört endlich auf Tiere zu essen, dann hört auch der Tier-Wahnsinn auf.
    Der Gesetzgeber muß das Gesetz „Tier gleich Sache“ ändern, dann können die Verantwortlichen besser bestraft werden, wenn sie Tiere unwürdig oder quälerisch behandeln.

  3. Pingback: Unter falscher Tierschutz-Flagge | Genuss ist Notwehr

  4. Norbert sagt:

    Solange die Firmen Steuern bezahlen Interessiert das die Regierung nicht.

  5. Bobic sagt:

    Seit diesem Bericht meide ich jegliche Produkte der Marke Wiesenhof und erzähle jedem davon.
    Es müssten viel mehr Menschen die Produkte einfach in den Kühltruhen liegen lassen, weil das kann Frau Aigner für ihren Mann nicht steuern.

  6. Pingback: Falsche Bio-Eier, Pferdefleisch in der Lasagne, Antibiotika im Hühnerfleisch und Dioxin in Eiern – Das System der Agrarindustrie – ein Kommentar von Michael Hettwer | Landesnetzwerk Niedersachsen

  7. Helmut sagt:

    Einige Verfasser von Kommentaren sollten sich vielleicht mal über Sachverhalte informieren, ehe sie derartigen Schwachsinn in das Internet stellen. Subventionen und Steuergelder lassen Mäster noch lange nicht reich werden. Und wenn der Verbraucher wert auf anders/transparent produziertes Fleisch legt, muss er regional einkaufen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es etliche unveröffentlichte Skandale im Biosektor gibt. Dioxinskandale, verursacht durch Nicht-Soja Eiweißfuttermittel; Stickstoffdüngung mit konventioneller Gülle; Legehennen die Bioeier produzieren aus konventionellen Brütereien und und und….. (die letzteren sogar von verschiedenen Bio-Labeln tolleriert.
    Weiter möchte ich anmerken, dass die Lebensumstände in zum Beispiel Hähnchenmastställen absolut tierwürdig sind und nicht dem teilweise in der Presse dargestellten Bild vorhanden sind. Das was dort gezeigt wird, ist von kriminellen, durch Einbruch, in Szene gesetzt und zu Teil selbst dargestellt.

    • BIM-Mike sagt:

      Hallo Helmut,

      „Schwachsinn“ und andere Beleidigungen lassen wir hier letztmalig zu. Zukünftig werden deratige Kommentare sofort gelöscht. Es muss doch möglich sein, ohne verbale Entgleisungen, andere Meinungen zu respektieren. Zur inhaltlichen / „sachlichen“ Kritik:

      Nur dem Verbraucher die Schuld zu geben ist zu einfach und m.E. auch zu „billig“. Reich werden nicht die Mäster, sondern die Konzerne und Lobbyisten die dahinterstehen und den Landwirt zum Teil nur noch zum Lohnkuli verkommen lassen.

      Klar, Massenbio ist ebenfalls schlecht und dies wird hier auch veröffentlicht. Nur, dass die Schweinereien eben im Bereich der so genanntnen konventionellen überproportional passieren.
      Dass die Lebensumstände eben nicht tierwürdig sind, belegt schon allein, dass die Schnäbel koupiert werden, die Tiere fast durchgängig mehrmals Antibiotika erhalten (wofür auch immer?), die um Mastendstadium viel zu dicht auf ihrem eigenen Kot stehen, ihnen unnatürlich viel Brustfleisch angezüchet wurde und sie überwiegend Fußballenentzündungen haben (durch das zu hohe Gewicht) – „tierwürdig“? Nein, ganz bestimmt unwürdig und auch ganz bestimmt nicht artgerecht.

      • Helmut sagt:

        ich möchte dich darauf hinweisen, dass du auch hier falsch infornmiert bist. das kopieren von schnäbeln ist schon verboten.! auch das durchgängige verabreichen von antibiotika gibt es so nicht!! ich glaube ihr über den kostenaufwand einer solchen Behandlung seid ihr euch nicht bewusst.! Zum Beispiel in der Hähnchenmast wird es nur ausdrücklich auf Bedarf angewandt und längst nicht bei jedem Durchgang!!! Und auch zum Thema Fußballen muss ich widersprechen.: Der Anteil mit Krankheiten liegt bei unter 5%. Um es auch den absoluten Gegnern klar zu machen; auch nach Fußballengesundheit wird bezahlt!!!
        Über die Besatzdichte lässt sich sicher streiten und es wird wenig Sinn haben das in einem Portal auszudiskutieren. Und ja der Preisdruck ist hauptargument

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