BI Wennigsen gegen Massentierhaltung

Flyer der BI Wennigsen gegen Massentierhaltung

BI Wennigsen – worum es bei uns geht:

Ein Argestorfer Landwirt baut eine Fabrik zur Schweinemast (1936 Schweine) im Landschaftsschutzgebiet nahe unserer Siedlungen.

Ein Degerser Landwirt plant eine Fabrik zur Bruteiproduktion (über 26.000 Hühner) nahe unserer Häuser.

Was kommt als nächstes?

Wir wünschen uns verantwortliches Landwirtschaften:

Ethische Fragen, z.B. Tierschutz

  • In den Agrarfabriken werden die Tiere nach den Bedürfnissen der Industrie vernutzt, sie sind so überzüchtet, dass sie qualvoll zu Tode wachsen.
  • Die Landwirte halten ihre Fabrik-Tiere auf engstem Raum, umgeben vom Kot tausender Tiere können sie sich nicht natürlich bewegen.

Unsere Gesundheit

  • Tiere, die in Massen auf engstem Raum vegetieren, werden krank. Um sie gesund zu halten, setzen die Landfabrikanten u.a. Antibiotika ein. Diese lösen Resistenzen bei Mensch und Tier aus.
  • Aus den Massentierhaltungs-Fabriken entweichen Feinstäube und damit Bakterien, Gifte und Ammoniak in die Luft. Sie machen uns krank. Es betrifft die gesamte Gemeinde Wennigsen, die Region und alle Erholungssuchenden. Unsere Umwelt
  • Bei vielen Tieren fällt viel Gülle an, dies führt zu einer Überdüngung der Felder trotz  gesetzlicher Regelung. Die Überdüngung setzt sich im Grundwasser fort … – und das ist unser Trinkwasser.
  • Die Geruchsbelästigung der industriellen Massentierhaltung hat nichts mehr mit Landluft zu tun. Es mindert gewaltig unsere Wohnqualität, unsere Lebensqualität, unsere Immobilienwerte.

Ökonomie

  • Umgeben von geschützten Landschaften ist Wennigsen ein beliebter Wohn- und Naherholungsort für Regionaltourismus. Dafür ist eine intakte Natur wesentlich.
  • Die Massentierhaltung vernichtet bäuerliche Agrarbetriebe, Arbeitsplätze und Einkommenssteueraufkommen für die Kommunen.
  • Massentierhaltung geht auf Kosten der Gemeinschaft und wird von dieser mit Steuern finanziert.

Wer sind wir?

Ein Zusammenschluss von Bürgern, die aktiv gegen die geplante Massentierhaltung
in Wennigsen protestieren.

Was wollen wir?

  • Wir machen auf die negativen Folgen der Industrialisierung in der Tierhaltung aufmerksam.
  • Wir klären Bürger auf, fordern Landwirte zur Verantwortung und bieten Foren für öffentliche Diskussionen. Wir wenden uns an politische Gremien und versuchen, die bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen.

Wofür stehen wir?

  • Für gesundes Essen
  • Der Genuss beim Essen muss wieder in den Vordergrund rücken!
  • Gesunde, hochwertige Lebensmittel können nicht aus Massentierhaltung stammen.
  • Für eine gesunde Umwelt
  • Wir wollen Wennigsen mit seinen geschützten Landschaften als schönen Wohn- und Naherholungsort erhalten.
  • Wir wollen Tierseuchen, die die Massentierhaltung nach sich zieht, vermeiden.

Engagieren Sie sich mit uns für eine gesunde bäuerliche Landwirtschaft
und gegen die Macht der wenigen Agrarkonzerne!

Flyer der BI Wennigsen gegen Massentierhaltung

5 Antworten auf BI Wennigsen gegen Massentierhaltung

  1. Heino Rogge sagt:

    Ich mache mit und werde Mitglied bei der BI Wennigsen ! rogge

  2. Barbara GIbas sagt:

    Hallo,
    mir ist nicht klar, wer der oder die Ansprechpartner(in) ist.
    Gegen das Sterben der Höfe und die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft kann man etwas tun. Im Raum Wennigsen wollen wir einen CSA-Hof gründen.
    Wir sind noch ganz am Anfang und es gibt ein erstes Treffen im Finkhof in der Johannes-Kepler-Str. 2 in Degersen / Wennigsen um 19:00 Uhr am 25.05.2011.
    Wir suchen sowohl Verbraucher als auch Landwirte mit oder ohne Land und ein Land, das bewirtschaftet werden kann. Wer hat Erfahrungen damit? Wer hat Interesse, die Mitinitiative zu ergreifen bzw. einzusteigen?
    Kontakt: Barbara Gibas, 0177-8110435, Wennigsen

    Ich möchte gerne der BI Wennigsen beitreten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Barbara Gibas

  3. Barbara GIbas sagt:

    Hallo Herr Rogge,
    ich glaube, ich habe meine email eben an die falsche Adresse geschickt. Aber vielleicht haben Sie ja auch Interesse an der CSA-Gründung.

    MfG
    Barbara Gibas

  4. Hannah Kirchmeier sagt:

    Mein Mann und ich sind vor zweieinhalb Jahren von Bredenbeck nach Mecklenburg gezogen. Wir waren entsetzt, wieviel Massentierhaltung hier genehmigt wird. Das mochten wir nicht hinnehmen und haben uns der Bürgerinitiative HMA Gallin-Kuppentin angeschlossen. Dort soll in einem Dorf mit weniger als 600 Einwohnern eine weitere Hähnchenmastanlage mit ca. 400.000 Plätzen errichtet werden. Wir wehren uns per RA und werden von Gutachtern unterstützt. Bestehende Gesetze werden nicht eingehalten und politischen Entscheidungen untergeordnet.
    Das ist eine Schande!
    Ich wünsche mir, dass sich recht viele Bürger im schönen Deistervorland gegen eine unhaltbare, unmoralische und ungesunde Profitgier einiger Weniger zusammenschließen, um die Anlagen zu verhindern.

    • BIM-Mike sagt:

      Liebe Frau Kirchmeier,

      vielen Dank für Ihre Mitteilung.

      Wir wissen um die großen bzw. geplanten Massentierhatungsanlagen in MVP. Einfach unglaublich.

      Ist Ihre BI bei Bauernhöfe statt Agrarfabriken vernetzt?Wenn nein, einfach googeln und anmelden. Sie erhalten viel Informationen und u.U. auch weitere Unterstützung.

      Herzlichen Gruß nach Meckelborg.

      Michael Hettwer

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