Anzeige gegen Hähnchenmast-Investor

Nach einem Bericht des NDR ist der Investor von zwei Hähnchenmast-anlagen in Klein Daberkow (nahe Woldegk im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), die zusammen 400.000 Tiere umfassen soll, wegen Verdachts des Subventionsbetruges bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden.

Der Investor soll, so der Vorwurf, sein Vorhaben auf zwei Firmen aufgeteilt haben, um so den Höchstbetrag an Fördermitteln zu erlangen.

Da stellt sich die Frage, wieso solche Vorhaben, die nachweislich Menschen, Tiere und Umwelt schädigen noch stattliche staatliche Gelder, für die der Steuerzahler aufkommen muss, erhalten?
Es rechnen sich Tierfabriken – speziell Hähnchenmastfabriken – augenscheinlich nur noch, wenn der Steuerzahler mit Geld subventioniert.

Mit Marktwirtschaft hat diese Förderpolitik schon lange nichts mehr zu tun.
Merke: Massentierhaltung ist subventionierte Tierquälerei.

Zum Bericht der NDR-Internetseite gelangt man durch Anklicken des nachfolgenden Links:

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2 Antworten auf Anzeige gegen Hähnchenmast-Investor

  1. BrigitteLindvers sagt:

    Wieso bekommen solche Massentieranlagen überhaupt noch Subventionen, wieso ist das möglich???Wenn die Menschen nicht langsam aufwachen und sehen , wie dadurch unsere Umwelt, die Natur und letztendlich wir selbst geschädigt werden, wird das noch ganz böse Folgen haben!Wir haben hier in Wietze bei der Wahl eine Riesenschlappe erlitten, denn die Menschen sind so engstirnig und sehen nicht weiter, was dieser Riesen Hühnerschlachthof von Rotkötter hier anrichten wird. Aber wir machen weiter!!Wir tun das nicht für uns, sondern wir kämpfen für die Tiere, die Natur und die Umwelt – und für unsere Kinder und Enkelkinder und die nächsten Generationen.

    • BIM-Mike sagt:

      Liebe Brigitte Lindvers,

      die Subventionen fließen noch, weil die Agrarlobby zusammen mit dem Landvolk/Deutscher Bauernverband (DBV) Politiker m.E. in die Irre geführt und immer höhere Agrarausgaben festgezurrt hat. Dies wird nun sicherlich (und hoffentlich) spätestens nach den Bundestagswahlen grundlegend geändert. Dass ändert sich auch nicht durch das für viele unerwartete Wahlergebnis in Wietze.

      Wir und viele andere – und es werden nach meinem Eindruck immer mehr – kämpfen weiter. Für die Menschen, für die Tiere und für die Umwelt. Und wir tun dies nicht nur für unsere Kinder sonder auch für uns selbst. Denn wir werden auch noch davon profitieren.

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