Amtliche Studie: „Antibiotikamast gängige Praxis“

Eine aktuelle – heute (03.0.2012) vorgelegte -amtliche Studie der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen belegt, dass in der industriellen Hühnermast bei der überwiegenden Mehrzahl der überprüften Agrarfabriken den Masthühnern „massenhaft“ Antibiotika verabreicht wird.

Der NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) dazu wörtlich: „Der Einsatz von Antibiotika hat ein Ausmaß erreicht, das völlig indiskutabel ist“.

Hier die Pressemitteilung von Minister Johannes Remmel sowie die Veröffentlichung der Verschleppungsstudie von der Internetseite des NRW-Landwirtschaftsministeriums:

Der Vorsitzende des BUND, Professor Hubert Weiger, erklärt zur Veröffentlichung der Studie: „Die Geflügelindustrie hat den Einsatz von Antibiotika überhaupt nicht im Griff und gefährdet damit die Gesundheit der Bevölkerung“.

Beiden Aussagen ist nichts hinzuzufügen, außer dass nun auch der vehementeste Verfechter der agrarindustriellen Mastfabriken erkennen muss, dass diese Form der Tierproduktion die Gesundheit und das Leben der Menschen gefährdet, unsere gemeinsame Umwelt schädigt und vollkommen unethisch ist.

Die gegen die Tierfabriken vernetzten Bürgerinitiativen in ganz Deutschland werden diese Studie sicherlich als weitere, zusätzliche Argumentationshilfe nutzen und sich mit noch mehr Einsatz den Machenschaften der Agrar-industrielobby entgegenstellen.

Zu den Berichten der Medien gelangt man durch Anklicken der nachfolgenden Links:

 Und jetzt auch in Österreich: Hühnerfleisch mit antibiotika-resistenten Keimen belastet:

 

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