Schnäbel-Kürzen ab 2016 verboten

Pressemitteilungen AbL und AgfaN (Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. – gemeinnütziger Tierschutzverein)

 

AbL begrüßt Niedersachsens Verbot der Schnabel-Amputation bei Legehennen 

 

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt die Ankündigung von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer, das Schnabelkürzen bei Legehennen ab 2016 zu stoppen und so einen wichtigen Teil des bereits von der CDU-FDP-Vorgängerregierung formulierten Tierschutzplans umzusetzen. Es sei richtig und wichtig, dass es dabei Übergangshilfen für die umstellenden Betriebe geben werde und dass auch Handel, Wissenschaft und Verbände einbezogen würden. Die Bundesrats-Initiative zur Verabschiedung von Richtlinien für die Junghennenaufzucht sei hierbei eine konsequente und notwendige begleitende Maßnahme.

Der niedersächsische AbL-Landesvorsitzende Ottmar Ilchmann betonte, dass das Verbot der Schnabel-Amputation in der Praxis letztlich nur dann voll umsetzbar sein werde, wenn die Tiere in kleineren Herden und ohne Stress gehalten würden, u.a. mit mehr Platz und möglichst auch mit Auslauf. Dies könne in mittelständisch-bäuerlichen Betrieben wesentlich besser praktiziert werden könne als in agrarindustriellen Betriebs- und Herdenstrukturen. Dies gelte auch für die anderen Bestandteile des niedersächsischen Tierschutzplans wie z.B. dem Amputationsverbot für Schnäbel bei Puten oder dem Kupierverbot für Schweineschwänze. Die AbL forderte die anderen Bundesländer auf, sich dem Beispiel Niedersachsens und zahlreicher EU-Länder rasch anzuschließen – „auf dem Weg zu einer gesellschaftlich akzeptierten, artgerechten, flächengebundenen, umweltverträglichen und bäuerlichen Tierhaltung“.    1.600 Zeichen             08.07.2013 

Hierzu hat die AbL noch folgende Dokumente ihrer Pressemitteilung beigefügt:

__________________________________________________________ Nachfolgend auch die Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. – gemeinnütziger Tierschutzverein:

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Zu diesem Thema nachfolgend die Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

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Eine Auswahl von Medienberichten auf den nachfolgenden Links:


 

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